Miteinander unterwegs - Leitlinien unserer Konfirmandenarbeit

Konfiarbeit

Die Konfirmandenarbeit in der Ev. Kirche Großen-Linden orientiert sich an drei  Dimensionen evangelischen Christseins, die uns wichtig sind. Wir nennen sie die "3Gs": Glaube, Gemeinschaft und  Gemeinde.

Glaube: Die inhaltlich-spirituelle Auseinandersetzung mit den zentralen Themen des Glaubens und die Aneignung wesentlicher Grundlagen im Unterricht am Dienstagnachmittag soll zur Entwicklung eines eigenen Glaubens führen, der dann auch im Vorstellungsgottesdienst dargestellt und mit der Konfirmation bekräftigt wird.

Gemeinschaft: Die Erfahrung der Gemeinschaft in der Lerngruppe unterstützt diesen Entwicklungsprozess und ermöglicht konkrete Erfahrungen. Diese Erfahrungen werden angereichert durch Gemeindeprojekte, in denen die Konfirmanden sich aktiv in die Arbeit in ausgewählten Bereichen der Gemeindearbeit einbringen müssen. Verdichtet werden diese Erfahrungen im gemeinsamen Leben beim KonfiCamp des Ev. Stadtjugendpfarramts zu Beginn und einer Freizeit. Die Freizeit in Flensungen bereitet den Vorstellungsgottesdienst vor und reflektiert ein von den Konfirmanden gewähltes Thema intensiver als dies im Unterricht bisher möglich war.

Gemeinde: Die Konfirmanden bleiben nicht bei sich und ihrem Glauben. Sie lernen unsere Kirchengemeinde in vielfältigen Facetten kennen. Mindestens 20 Gottesdienstbesuche gehören verpflichtend zur Konfirmandenarbeit dazu. Und  jeder Konfirmand arbeitet parallel in einem Gemeindeprojekt im Umfang von ca. 8 Stunden mit. Die Projekte laufen zum Teil mit einem geringen Zeitaufwand pro Woche durch das ganze Konfirmandenjahr (z.B. Eine-Welt-Verkauf) oder sind zeitlich begrenzt, erfordern dann aber in einem abgegrenzten Zeitraum ein höheres zeitliches Engagement (z.B. Mitarbeit im Kindergottesdienst, der Kleiderkammer oder im Seniorenzentrum).

 

Konkret heißt das:

  1. Es gibt einen regelmäßigen Konfirmandenunterricht am Dienstag­nachmittag von 16.30 - 18.00 Uhr. Hier werden die klassischen Themen des Konfirmandenunterrichts in unterschiedlichen Methoden und Formen bearbeitet. Das Ziel ist dabei, die eigenen Erfahrungen und Einstellungen der Jugendlichen in Kontakt mit dem Glauben zu bringen.
  2. Es gibt parallel die Gemeindeprojekte, bei denen die Konfirmanden selbst entscheiden, wo sie mitarbeiten. Das können Einsätze im Seniorenzentrum sein, Mithilfe bei der Tafel, aber auch die Mitarbeit in der Kinderkirche oder der Jungschar sind beliebte Projekte.
  3. Es gibt zwei Freizeiten: das KonfiCamp zum Beginn und die Konfirmandenfreizeit im Frühjahr des Konfirmationsjahres.

Beim KonfiCamp steht das Kennenlernen und die Einstimmung in die Konfirmandenzeit im Mittelpunkt, die Gruppendynamik beginnt, sich zu entwickeln. Die Konfirmandenfreizeit dient der Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes, für viele Konfirmanden und auch für das Team ist sie ein Highlight, bevor dann die gemeinsame Zeit mit dem Vorstellungsgottesdienst und  der Konfirmation endet.