Wir machen die Umwelt zum Jahresthema 2020!

Und wir laden Sie dazu ein, sich reichlich zu beteiligen, denn Umweltschutz ist Gesundheitsschutz! (siehe weiter unten)

Noch lange vor Corona, als jeden Freitag Millionen von Menschen auf die Straßen gingen, um für ein besseres Klima zu demonstrieren, hat das evangelische Dekanat Gießen seine Kirchengemeinden dazu aufgerufen sich dem Thema anzunehmen. Denn schon ganz am Anfang der Bibel steht, dass wir die Erde bebauen und BEWAHREN sollen. 

Für unser stichhaltiges Konzept bekamen wir einen Geldbetrag zugewiesen, Mindmap Umwelt final


den wir nun in diesem Jahr (und im nächsten) für Umweltthemen ausgeben können. 

Wir wollen damit besonders auch private Initiativen und Kooperationen fördern, zB Ihren Garten zu Hause, oder mit dem Obst- und Gartenbauverein und den Schulen kooperieren und genauso in unseren kirchengemeindlichen Kreisen einen Schwerpunkt setzen. 

Und gerade in dem Augenblick, als wir loslegen wollten, kam der Lockdown. Nun ist es ja in dieser Zeit nicht verboten, sich weiter um die Umwelt zu kümmern- und es besteht auch kein Kontaktverbot zu ihr- deswegen haben wir überlegt, was wir trotzdem schon durchführen können. 

Unsere 1. Idee lautet: Wir wünschen uns, dass 50 neue Bäume, gerne Nutzbäume, dieses Jahr in Großen-Linden gepflanzt werden und die ersten 50 von uns jeweils mit einem Beitrag von 10.-€ gesponsert werden. 

50 Bäume

Wie das funktioniert? Sie machen ein Foto von sich und Ihrem neuen Baum, schicken uns das und nach Vorlage des Kassenzettels (eingescannt) bekommen Sie ihr Geld.

Wir wollen mit den Fotos eine Fotowand in der Kirche gestalten und hoffen, dass sie bis zum Ende des Jahres gefüllt ist. 

Und: Für jeden Baum hier werden wir 10 Bäume in Kenia bei Charles Mulli pflanzen. 

Umweltschutz ist Gesundheitsschutz

Dass der Einsatz für die Umwelt auch aus einem anderen Grunde gerade jetzt sinnvoll und für die Zukunft notwendig ist, liegt in der Tatsache begründet, dass unser Klima schädigendes Verhalten, wie das Abholzen der Urwälder dazu beiträgt, dass der Platz im Tierreich immer enger wird und dadurch, wie in menschlichen Ballungsräumen oder Slums/ Favelas sich Krankheiten sehr viel schneller ausbreiten können. Und viele dieser Krankheiten gehen auch auf uns Menschen über. 70% aller Viren stammen aus dem Tierreich. Je enger dann die Beziehung, gerade zwischen Wildtieren und Menschen wird, desto größer die Gefahr, dass Viren übertragen werden, so wie es wohl auch mit dem neuen Coronavirus war. 

D.h. mit unserem Einsatz für die Umwelt schützen wir auch auf diese Art und Weise unser Leben. 

Den Beitrag zu diesem Thema von unserer Umweltministerin Svenja Schulze finden Sie hier: https://www.tagesschau.de/inland/corona-pandemien-naturschutz-101.html